Archive für Dezember 2006

Kleiner Kommentar zur aktuellen BaFöG-Politik

Wenn aus den Reihen der Bundes-CDU der Vorschlag kommt, StudentInnen, die BaFöG-berechtigt sind, die Möglichkeit einzuräumen, mehr hinzuzuverdienen - nämlich 400 € statt der zuvor üblichen 350,55 € -, dann erscheint mir dies als ein unzureichender und auch vorgeschobener Weg.

Da der Bachelor-Studiengang nämlich bei Einhaltung der Regelstudienzeit eine 40h-Woche vorsieht, ist es vielen StudentInnen gar nicht möglich, Berufe zu ergreifen, die überhaupt annähernd dieses Gehalt erbrächten. Ganz zu schweigen von der Arbeitssituation vor allem in kleineren Städten. Oben genannte Regelung würde nur einer Minderheit von Studenten zu Gute kommen.

Wirklich nützlich wäre - vor allem in Hinsicht auf Studiengebühren, immer weiter erhöhte “Verwaltungskostenbeiträge” und auch der Mehrwertsteuer - eine angemessene Erhöhung des BaFöG-Satzes für alle Bezugsberechtigten.

Novelle zum Thüringer Hochschulgesetz verabschiedet

Die Proteste gegen die Neufassung des Thüringer Hochschulgesetz und für eine demokratische Hochschule, wie ein absolut gebührenfreies Studium sind wohl weitestgehend oberflächlich erfolglos geblieben.

Allerdings kann mensch bemerken, dass StudentInnen wieder auf die Straße gehen! Und einigen haben diese Proteste vielleicht auch eine politische Meinung gegeben, die sie zuvor noch nicht hatten. (Persönliche Erfahrung!)

Ansonsten bleiben den Studenten ja noch folgende Möglichkeiten:

1. Ziviler Ungehorsam

2. Gebührenboykott

3. Petitionen

4. Hoffen auf die UN-Klage des fzs

5. Hoffen auf eine wirkliche Beachtung der Bologna-Verträge (besagt: Stimmrecht für Studierende in JEDEM Hochschulgremium)

Es geht voran!

Aktion gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel 2

Um mit Müllermilch und Landliebe (Landliebe ist auch nur eine Marke von Campina) nicht auf halben Wege stehen zu bleiben, sind hier noch ein paar Firmen, die bei ihrer Herstellung von Produkten (vor allem Molkereiprodukte) auf Futtermittel, welches gentechnisch verändert ist, zurückgreifen.
Campina (Niederlande)

Landliebe (Premium-Marke von Campina)

Kraft (darunter Milka, Philadelphia, Toblerone)

Hochwald

Humana Milchunion (darunter Ravensberger, Osterland, Sanobub)

MetroGroup (Supermarktkette: darunter Extra, Kaufhof, Real)

Müller

Weihenstephan (Marke von Müller)

Für weitere Informationen, speziell auch welche Firmen sich bemühen ohne Gentechnik oder sogar schon garantieren ohne Gentechnik zu produzieren, siehe die Greenpeace:Einkaufsnetz-Broschüre “Essen ohne Gentechnik” im Internet zu finden:

“Essen ohne Gentechnik”

Schaut es euch mal an, damit ihr wenigstens wisst, wo Gentechnik drin ist und dann vielleicht auch diese Produkte nicht konsumiert (damit den Konzern und Gentechnik nicht unterstützt und eure Gesundheit evtl. nicht gefährdet).

Befreie deinen Rechner - OpenSource-Programm des Monats (OpenOffice)

Hallo,

hier möchte ich euch ab jetzt regelmäßig ein OpenSource-Programm vorstellen. So könnt ihr euren Rechner Schritt für Schritt befreien.

Heute: openoffice

OpenOffice ist ein freies Officeprogramm mit:

-Tabellenkalkulations-

-Grafikbearbeitungs-

-Textverabeitungs-

-Bildschirmpräsentations-

-und Datenbankprogramm.

Außerdem verfügt es über ein Programm mit dem man bequem mathematische Formeln darstellen kann.

Aus jedem Dokument kann man mit einem Klick als *.pdf-Datei exportieren. Unter Windows ist es möglich Microsoft Office Dokumente zu öffnen und zu bearbeiten.

Webpräsenz: www.openoffice.org

Unter Zuhilfenahme der Seiten des FaFo Medien der Grünen Jugend.

Aktion gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel

Die Greenpeace Jugend Weimar hat letzte Woche eine Aktion gestartet: verschiedene Supermarktketten in Weimars Innenstadt wurden in einem Gespräch mit dem/der GeschäftsführerIn aufgefordert, doch Molkereiprodukte von Landliebe und Müllermilch aus dem Sortiment zu entfernen oder als gentechnisch veränderte Nahrungsmittel aus VerbraucherInnenschutzgründen zu kennzeichnen (Landliebe und Müllermilch Molkereiprodukte werden mit Hilfe genmanipulierten Soja oder Mais im Kuhfutter hergestellt). In den leitenden Positionen der Supermarktketten wurde Verständnis signalisiert und (nach Absprache mit einer Zentrale in Köln) weitere Schritte (Kennzeichnung, evtl. Entfernung aus dem Sortiment) als möglich bezeichnet.

Man kann sich nur anschließen und aufrufen:  kontaktiert in eurem Supermarkt die Geschäftsleitung um gentechnisch veränderte Lebensmittel nicht ohne Kennzeichnung im Regal stehen zu lassen!!!

neues Blog

Seit heute hat die Grüne Jugend Thüringen ein Blog. Hier werden einige unserer Mitglieder aus ihrem aufregenden Leben berichten.

|