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Verfasser-Archiv

Unterwegs für die BAsis

Jakob und Katharina waren auf dem BA und haben es sich natürlich nicht nehmen lassen, für die zu hause Gebliebenen ein Foto mitzunehmen, da uns dieses Mal leider leider keine passenden Postkarten über den Weg gelaufen sind. Bewusstseinsverändernden Stoffen waren wir übrigens auch dieses Mal nicht abgeneigt, was allerdings keinesfalls unser inhaltliches Auftreten eingeschränkt hätte, aber dazu hat Jakob einen Bericht erfasst. Sprecher/innen machen ja laut F. keine inhaltliche Arbeit.

Hier noch Bilder:

 noch normal

 bewusstseinsverändert

Die GJ auch spontan gegen Nazis

Heute gab es in Erfurt einen (anscheinend ziemlich kurzfristig angemeldeten) JungNazi-Aufmarsch am Erfurter Hauptbahnhof. Nachdem unsere Landessprecherin beinahe von der Ober-Kackbratze angezeigt worden wäre (wegen Diebstahls einer Zeitung, die sie ihr gegeben haben und die sie halt dann gleich vor deren Augen zerrissen hatte - fanden sogar die Polizist/innen so lustig, dass sie sich mit ihr über die Nazis lustig gemacht hatten - Nazi: ICH WILL DIE ANZEIGEN!! Katta: Gerne gern, wollen Sie meine Daten? Polizist: Jo, dann gehnse ma rüba hier zum audo und gemse uns ihre Personalien. Mit mindestens drei Augenzwinkerern) Dann haben sie ihr noch erzählt, sie wären eine rechtmäßig angemeldete Versammlung, was die Landessprecherin bewunderte. Übrigens wurde sie gefragt, ob sie überhaupt des Lesens mächtig ist.

Nun Gut. Sie hat dann vor den Nasen der Nasen unser Propagandamaterial verteilt und mit potentiellen JungNazis diskutiert. (16-Jährige, herrje!) Leider gab es keine Möglichkeit, größer gegen die aufzutreten und eine leider ziemlich klägliche Gruppe von Antifaschist/innen hat zwei Minuten bevor sie gegangen sind, noch eine Spontankundgebung gemacht.

GJ-TH - bundesweit

Seit Sonntag ist die Grüne Jugend Thüringen in weiteren bundesweiten Gremien von Bündnis90/Die Grünen vertreten.

Vincent ist Delegierter für die Bundesarbeitsgemeinschaft Medien.

Katharina dort Ersatzdelegierte sowie Delegierte für die BAG Lesbenpolitik.

Wir hauen drauf!

Kommt zum Ostkongress!

Vom 30. März bis zum 1. April ist Ostkongress in der schönen Bundeshauptstadt.

Anmelden könnt ihr euch hier.

Reisekosten und Logis werden erstattet.

Ein aktuelles Programm und die Planungen lassen sich hier verfolgen.

Am ersten Märzwochenende ist LMV!

Liebe junggrüninteressierte!

Wer zu unserer LMV kommen möchte, kann dies auch als nicht-Mitglied tun. Bei Interesse einfach eine Email an : katharina.spiel@gj-thueringen.de

Mensch sieht sich vom 2.-4. März in Eisennach!

Gespräche vom GJ-Treff

S.: „Ich mach dir das Leben schwer, ich hetz dir die Hygiene aufn Hals.“

„Gestatte es mir, dass ich dich dann bespucken darf.“

Zu G., der ankündigte, zur Party ein Schwein mitzubringen und es für uns zu schlachten

G.: „Deine Spucke ist nicht vegan, die hat Fleisch berührt.“

S.: „Aber nur mein eigenes.“

G.: „Igitt, das lebt ja noch, ich ess nur totes Fleisch.“

Kleiner Kommentar zur aktuellen BaFöG-Politik

Wenn aus den Reihen der Bundes-CDU der Vorschlag kommt, StudentInnen, die BaFöG-berechtigt sind, die Möglichkeit einzuräumen, mehr hinzuzuverdienen - nämlich 400 € statt der zuvor üblichen 350,55 € -, dann erscheint mir dies als ein unzureichender und auch vorgeschobener Weg.

Da der Bachelor-Studiengang nämlich bei Einhaltung der Regelstudienzeit eine 40h-Woche vorsieht, ist es vielen StudentInnen gar nicht möglich, Berufe zu ergreifen, die überhaupt annähernd dieses Gehalt erbrächten. Ganz zu schweigen von der Arbeitssituation vor allem in kleineren Städten. Oben genannte Regelung würde nur einer Minderheit von Studenten zu Gute kommen.

Wirklich nützlich wäre - vor allem in Hinsicht auf Studiengebühren, immer weiter erhöhte “Verwaltungskostenbeiträge” und auch der Mehrwertsteuer - eine angemessene Erhöhung des BaFöG-Satzes für alle Bezugsberechtigten.

Novelle zum Thüringer Hochschulgesetz verabschiedet

Die Proteste gegen die Neufassung des Thüringer Hochschulgesetz und für eine demokratische Hochschule, wie ein absolut gebührenfreies Studium sind wohl weitestgehend oberflächlich erfolglos geblieben.

Allerdings kann mensch bemerken, dass StudentInnen wieder auf die Straße gehen! Und einigen haben diese Proteste vielleicht auch eine politische Meinung gegeben, die sie zuvor noch nicht hatten. (Persönliche Erfahrung!)

Ansonsten bleiben den Studenten ja noch folgende Möglichkeiten:

1. Ziviler Ungehorsam

2. Gebührenboykott

3. Petitionen

4. Hoffen auf die UN-Klage des fzs

5. Hoffen auf eine wirkliche Beachtung der Bologna-Verträge (besagt: Stimmrecht für Studierende in JEDEM Hochschulgremium)

Es geht voran!

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