Freiheit statt Überwachungswahn in Jena

Nachdem wir gestern in Weimar unsere Kameraaktion erfolgreich eingeläutet hatten, versprach der heutige Tag zum Heimspiel zu werden. Eigentlich hatte ich mir davon erhofft etwas weniger Stress als in den letzten 5 Tagen zu haben, in denen ich nichts anderes gemacht habe als für die Kameraaktion zu organisieren. Leider war die Hoffnung zu früh, neben einigen “lustigen” organisatorischen Querelen mit Sixt mussten Jörg und ich heute vor allem eines lernen: Transporter sind oben schmaler als unten. Obwohl wir bei der Kamera etwas Spielraum gelassen haben, passte sie nicht in den Transporter. Darauf hin haben Jörg und die tapferen WeimarerInnen die Kamera vor Ort kurzerhand auseinandergeschraubt und sie wurde in Jena wieder aufgebaut. Toll ist das natürlich nicht, weil die Kamera jedes mal darunter leidet, aber es geht wohl nicht anders. Hätte ich das gewusst, hätte ich dafür plädiert sie größer zu bauen, insbesondere da vor allem Jörg die Kamera ständig auf- und wieder abbauen muss… :)

Die Aktion in Jena selbst war ein voller Erfolg, wir sind unzählige Flyer auch von der Grünen Jugend Jena losgeworden und konnten doch einige Leute auf uns aufmerksam machen. Danke auch an die Altgrünen die uns vor Ort unterstützt haben.

In der OTZ war heute sogar ein kurzer Artikel mit dem auf die Aktion aufmerksam gemacht wurde. Die TLZ kam auch und hat ein hübsches Foto gemacht, wie das geworden ist kann ich euch hoffentlich morgen berichten.

Freiheit statt Überwachungswahn

Die Grüne Jugend Thüringen hat eine Aktion zum Thema Datenschutz und BürgerInnenrechte gestartet. Hierfür haben wir eine drei Meter lange und 1.5m breite Kamera gebastelt mit der wir an verschiedenen Orten in Thüringen präsent sein werden bevor wir sie am Freitag den 18.04. in Bad Saarow an die Innenminister Konferenz übergeben wollen.

Unsere geliebte Kamera auf dem Weg zum Theaterplatz

Freiheit statt Überwachungswahn
Grüne Jugend Thüringen setzt sich für verwantwortungsvollen Umgang mit Daten ein
Mit einer übergroßen Kamera macht die Grüne Jugend Thüringen auf die zunehmende Aushöhlung der BürgerInnenrechte aufmerksam. Die Kamera wird in verschiedenen Stationen in Thüringen im Einsatz sein, so etwa am 13.04. in Weimar, am 14.04. in Jena, am 15.04. in Gera, am 16.04. in Eisenach und am 17.04. in Erfurt bevor sie dann am 18.04. bei einer geplanten Abschlusskundgebung auf der Innenministerkonferenz in Bad Saarow an Innenminister Wolfgang Schäuble übergeben werden soll.

Hierzu äußert sich Emilia Miguez, Sprecherin der Grünen Jugend Thüringen wie folgt: „Biometrische Passdaten, Online-Durchsuchungen und Vorratsdatenspeicherung, der Staat entwickelt sich von einem Rechtsstaat immer weiter hin zu einem Überwachungsstaat. Die Regierung versucht ihre BürgerInnen immer stärker und in immer mehr Bereichen zu kontrollieren, das können und wollen wir nicht akzeptieren“. Vincent Müller, Sprecher der Grünen Jugend Thüringen führt weiter aus, Datenschutz müsse ein Grundrecht werden, nur so könne man die Privatsphäre der BürgerInnen effektiv schützen. „Im Moment kann man sich des Eindrucks nicht erwehren wir würden uns immer weiter auf das Jahr 1984 zu bewegen, dabei liegt das doch mittlerweile fast 25 Jahre hinter uns.“ schliesst Vincent Müller seine Ausführungen.
Die Datensammelwut des Staates kritisiert auch Co-Pierre Georg, Vertreter der Grünen Jugend im Landesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Thüringen und Mitinitiator der Aktion: „England sollte uns als mahnendes Beispiel dienen, dort gehen der Regierung mit erschreckender Regelmässigkeit Daten von BürgerInnen verloren. Die einzige Möglichkeit sich vor solchen Datenverlusten zu schützen ist, weniger Daten zu sammeln“. Co-Pierre Georg ergänzt, ein weiteres Problem sei es, dass junge Menschen heute viel zu leichtsinnig mit ihren persönlichen Daten umgehen: „Es ist mittlerweile selbstverständlich, dass sich potentielle ArbeitgeberInnen die SchülerVZ- und StudiVZ-Profile der BewerberInnen ganz genau anschauen. Dabei tritt nicht immer nur positives zum Vorschein. Daher muss schon in der Schule ein verantwortungsvoller Umgang mit Daten erlernt werden. Nicht zuletzt deswegen fordern wir, verstärkt freie Software und GNU/Linux an Thüringens Schulen einzusetzen.“

Die Grüne Jugend Thüringen fordert die Landesregierung daher auf, ihre Rolle im Bundesrat ernst zu nehmen und die von der großen Koalition voran getriebene Datensammelwut zu verhindern. Es muss endlich ein Schlussstrich unter die Bemühungen gezogen werden, die BürgerInnen unter Generalverdacht zu stellen.

Herr in Grün über DemonstrantInnen mit grünen Bändchen

“Man erkennt sie an den grünen Bändchen, aber sie sind friedlich.” Polizist über die grünjugendlichen Antifaschistinnen in Halle.

nach “Politik darf keinen Spaß machen” nun das neue Zitat von unserem polit. Geschäftsführers

“Ist mir ein bisschen zuviel Festivalfeeling hier!” Sebi Brux, auf der Treppe vorm Volkspark hinabblickend auf die bewusstseinsverändernde Basis.

Buko geht weiter…

Soeben wurde der Bundeskongress mit eine Rede von Büti begonnen. Bei der einige Menschen das Plenum verliessen.

Vorher haben wir einem NPD-Stand das Leben (oder auch Material verteilen) schwer gemacht, so dass die Nasen sich gezwungen sahen 2 Stunden früher zu gehen. Mit tollen Parolen (”Gebt den Nazis die Flyer zurück! - Stück für Stück!” oder einfach “Wegwerfen! Wegwerfen!”) wurden BürgerInnen aufgefordert die Flyer wegzuwerfen.

Gerade spricht Hermann Ott zu uns mit einer wunderbaren Rede zu uns. Gegen Klimawandel, gegen soziale Ungerechtigkeit, gegen die GRünen als PArtei der Besserverdienenden, gegen die bestehenden Strukturen.

“Der Mensch muss auf der Erde nicht mehr als Parasit leben! sondern mit der Erde!”

UPDATE: Am Abend machten die Nazis einen Gegenbessuch…

juhu wir sind auf dem buko!

Nach ca. 2 1/2 Stunden Fahrt sind wir auf dem Buko. Zwischendurch trafen wir Nazis (in Apolda), Menschen die unser Bewusstsein veränderten, “spuckten” JN-Aufkleber zu und fanden eine Taz.

Dann trafen wir die Menschen die schon vorher da waren. Bekamen Fragebögen vom FaFo Drogen. Haben gegessen. Und Getränke gekauft.

Katta ist aufgeregt. Und wir sind schon 7 Minuten verspätet.

UPDATE: 20:38 Der Buko hat sich soeben einstimmig mit den AntifademonstrantInnen in Eisenach und Annaberg solidarisiert.

am Abend beim OKO (unzensierte Notizen)

Wir wollen 1000EURO Emilia
Konsens von Teilen des Vorstandes & der Basis. Und wer hat bitte schön mich gefragt???

(Das waren jetzt unzensierte (dumme) Witze)

Klimapolitik ist wieder Tagesordnung. Dabei hatten wir doch solch einen schönen Winter. Weiß echt nicht was die Leute gegen den Klimawandel haben. Wenns so “häufig” überflutet in Deutschland, können wir doch die Keller zukippen. In Laos haben die auch keine Keller. Die Deutschen wollen wieder mal einen komischen Weg gehen, der an den Realitäten vorbeigeht. Astrid behauptet sie wäre gar nicht so alt. Astrid redet (überhaupt nicht ironisch) über KGEs Buch.
Wir habe ja auch ältere. Die Basis stellt fest, das gelb nicht schlanker macht.
Die Basis derweilen zählt an den Fingern, wie alt den die Astrid nun ist. 34!!(Nachtrag 20:20=> Sie haben abgezählt, wie alt Niels ist.)
Nach der Zugfahrt traut sie den Angaben des Vorstandes nicht mehr.
Astrid : “Straßenbau ist Investition, Bildung nicht! Geld für Straßen ist immer da, für Kinder dagegen nicht.
Die Betten, die abgerechnet werden in Frauenhäusern, können investiert werden. Betten, die frei bleiben, verschwinden auf die Dauer.”
Aha….Die Basis ist überfordert. Die Trottel.
Eigentlich verstehst sie es schon, aber sie sind da nicht so angeschlossen.
Einwurf des Vorstandes: Die Basis scheint sich schwer damit zu tun, sich zu öffnen und klar zu denken!
Wenn sie sich gleichzeitig gegen 2 Vorstände behaupten muss… Antwort Vorstand: Dafür ist die Basis rein köpfemäßig eindeutig in der Überzahl…(Katta ausgeschlossen)
Die Basis bezieht sich aber gerade auf diese eine Reihe, da die anderen nicht über Kommunikationswege angeschlossen ist. Vorstand: Okay, aber sich alleine als gesamte Basis zu sehen, ist schon etwas fragwürdig.
Und alles Gesagte auf sich alleine zu beziehen, noch fragwürdiger!!!
genau deswegen habe ich mal den Änderungsantrag gestellt auf der LMV in Erfurt, das mindesten 4(oder warens 5?) Leute da sein müssen, da sonnst keine representative Abstimmung vorhanden war.

Wiso ist der Vorstand den so auf das Improtheater aus????

Bemerkung Altgrüne Bundesvorstand zum GJ-Th Vorstand => Streifen machen aber auch nicht Dick.

GJ-Th einwurf=>Lila macht aber NICHT dick.
Wers Glaubt.

Impro geht los. Ohhmmmm Raunen gehen durch die Reihen. Altnazi…. Parteien sind eh nur der Letzte Schrott.

dabei sind jetzt:
für den geschäftsführenden Vorstand: Katta, Vincent
für den niederen Vorstand: Steffi
für die Basis: Emilia, Simon, Johannes M.

Und hier der eröffnende Eintrag unseres polit. Geschäftsführers Sebi Brux beim Bundesverband (da haben wir auch das Photo oben her)

GJ auf großer Fahrt (zum OKO)

Manchmal ist mensch als Vorstand doch etwas geschockt über seine Basis. Zum Beispiel wenn drei Mitglieder öffentlich über “Germanys next Topmodel” fachsimpeln. So geschehen in der Regionalbahn 16321.
Die Basis wird permanent vom Vorstand auf ihre angebliche 2. Klassigkeit hingewiesen.
Daher ist es nicht weiter verwunderlich, wenn sie versucht durchs “Unterschichtenfernsehen” einen geborgenen Rückzugsraum zu schaffen, in dem sie geschützt sind vor den Pöbeleien des Landesvorstandes.
Doch später macht auch der behinderte Vorstand in Halle Probleme, während die Basis an die Behinderung ihres Schatzmeisters denkt, fährt der Vorstand seelenruhig Fahrstuhl um das andere Gleis zu erreichen. Der Zug fährt ab und die Basis sitzt drin, aber wo ist der Vorstand???
Und wo ist das Ticket???
Da verliert die Basis jeglichen Glauben in den Vorstand. Die hat doch bestimmt diese Gelegenheit nur schamlos ausgenutzt, um die komfortablen behindertengerechten Personenbeförderungsmöglichkeiten der Deutschen Bahn AG zu nutzen. Schließlich propagieren wir ja auch freie Fahrt für freie Bürger. Das heißt aber auch für ALLE und nicht nur für die privilegierte Oberschicht.
Die Schaffnerin lässt unsere Basis aber zum Glück nach zähen Verhandlungen im Zug, ohne das wir die GJ mit einem weiteren Ticket belasten müssen.
Das zeigt wieder einmal, wie wichtig eine gut organisierte Basis für einen noch recht schwachen Landesverband ist.
Die Basis verliert unterwegs einige materielle Dinge, die allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit vorsätzlich entwendet wurden. Schrecklich, diese hohe Kriminalitätsrate in Ostdeutschland… Aber wenn mensch zum Ostkongress fährt, muss er damit rechnen.
Wenigstens ist auf die Basis Verlass: sie besorgt dem frustrierten Vorstand am Magdeburger Bahnhof warme Getränke.
Dort findet sie auch den Vorstand wieder.
Aber auch auf den Vorstand ist Verlass. Dank des Bonus, ein behindertes Mitglied bei sich zu führen, durfte sie die Bequemlichkeiten des IC unentgeltlich nutzen. Vielleicht findet ja durch unsere tatkräftige Unterstützung ein schleichender Mentalitätswandel in der Deutschen Bahn AG statt. Ende gut alles gut, oder (außer Kaffeeflecken auf dem letzten Hemd)?
Schon wieder schockt die Basis ihren heißgeliebten Vorstand, durch ihre Oberflächlichkeit. Denn sie ist unfähig, zu bemerken, dass der Vorstand durch langwierige harte zähe Diskussionen mit dem Servicepoint erreichte, dass die Basis nicht nachzahlen musste. Außerdem hätte die Basis ja den Zug blockieren können… Aber für so was ist sie sich ja zu gut.
Unser Gast, der uns durch seine uneingeschränkte Freundlichkeit einen Platz besorgt hat, äußert sich zu unserem Versuch, ihn als Mitglied zu werben : “Politisch bin ich überhaupt nicht engagiert.” Vincent sein “qualifiziertes”(Wir lieben die Basis für ihre hervorragenden grammatikalischen Fähigkeiten!!) Kommentar dazu: “Kann ich verstehen.” Daraufhin meint Steffi: “Politik macht ja auch keinen Spaß.” Der Gast, auch Arko (wie der Süßwarenladen) genannt, fragt sich welchem Nonsens man erliegt, wenn sich die verschiedenen Organisationschichten in ein und dem selben zensurverbotenen Text über alle auslassen, was den Zug samt Inhalt bewegt (bzw. nicht mehr bewegt…).
Fazit: KGE hat persönlichen Kontakt zu Althaus. Gemeinsame Planung des Tornadoeinsatzes, um brennende Mädchenschulen zu “schützen”
“ich definiere mich nur durch Autorität”, so der Vorstand
Wie nur könnte man einen politisch unmotivierten jungen Menschen wie Arko dazu bewegen, doch den Keim, der in jedem von uns schlummert, zu gießen.
(Allerdings kommt nur bei einer guten Pflege so was wie der Weimarer Stadtpark bei raus, und nicht Apolda.)

Der Vorstand macht sich durch Kommentare wie:” Was, bist du nen Wessi?” auf sich aufmerksam.
Daraufhin ging es erst mal eine zeitlang um den Status, wenn man nach dem Fall der Mauer aber vor der Wende auf die Welt geboren worden ist.
Auch wurde sich über “knuffige” Fußballkiddys, die angeblich unsere Zukunft sind, ausgelassen, wie niedlich die doch seien.
“Entschuldigung, aber wer macht das denn nachher sauber?” meldet sich eine angehende Pädagogin und Leserin eines Buches über Kindererziehung zu Wort und das alles nur, weil der Vorstand wieder mit Papierkügelchen die Basis bewirft.
Die Basis bekringelt sich gerade über ihre Handy-Klingeltöne und stellt fest, dass ihre mobilen Telefone eine Seele besitzen würden. Wie weit sind wir gekommen? Die Basis bedauert die AutofahrerInnen im Stau, obwohl die ihr Gepäck haben. Basis und Vorstand befummeln sich gegenseitig.
Der Gast bemitleidet Autofahrer: Och die müssen stehen(auf der Autobahn), aber die ham wenigstens ihr Gepäck, in Bezug auf den traurigen Basistypen, der immer noch seinem Gepäck hinterher weint.

Spenden an GJ Thüringen
Betreff: Kleidung für die Basis

“Wir haben einen Stadtplan”, so der Vorstand in seiner grenzenlosen Genialität.

Dabei bis jetzt:
für den Vorstand: Steffi und Vincent
für die Basis: Emilia, Simon, Johannes

Unterwegs für die BAsis

Jakob und Katharina waren auf dem BA und haben es sich natürlich nicht nehmen lassen, für die zu hause Gebliebenen ein Foto mitzunehmen, da uns dieses Mal leider leider keine passenden Postkarten über den Weg gelaufen sind. Bewusstseinsverändernden Stoffen waren wir übrigens auch dieses Mal nicht abgeneigt, was allerdings keinesfalls unser inhaltliches Auftreten eingeschränkt hätte, aber dazu hat Jakob einen Bericht erfasst. Sprecher/innen machen ja laut F. keine inhaltliche Arbeit.

Hier noch Bilder:

 noch normal

 bewusstseinsverändert

Die GJ auch spontan gegen Nazis

Heute gab es in Erfurt einen (anscheinend ziemlich kurzfristig angemeldeten) JungNazi-Aufmarsch am Erfurter Hauptbahnhof. Nachdem unsere Landessprecherin beinahe von der Ober-Kackbratze angezeigt worden wäre (wegen Diebstahls einer Zeitung, die sie ihr gegeben haben und die sie halt dann gleich vor deren Augen zerrissen hatte - fanden sogar die Polizist/innen so lustig, dass sie sich mit ihr über die Nazis lustig gemacht hatten - Nazi: ICH WILL DIE ANZEIGEN!! Katta: Gerne gern, wollen Sie meine Daten? Polizist: Jo, dann gehnse ma rüba hier zum audo und gemse uns ihre Personalien. Mit mindestens drei Augenzwinkerern) Dann haben sie ihr noch erzählt, sie wären eine rechtmäßig angemeldete Versammlung, was die Landessprecherin bewunderte. Übrigens wurde sie gefragt, ob sie überhaupt des Lesens mächtig ist.

Nun Gut. Sie hat dann vor den Nasen der Nasen unser Propagandamaterial verteilt und mit potentiellen JungNazis diskutiert. (16-Jährige, herrje!) Leider gab es keine Möglichkeit, größer gegen die aufzutreten und eine leider ziemlich klägliche Gruppe von Antifaschist/innen hat zwei Minuten bevor sie gegangen sind, noch eine Spontankundgebung gemacht.